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covid19

Ab sofort haben Kunden von printberater e.K. die Möglichkeit, Flyer, Folder und Broschüren mit einem antibakteriellen Lack versehen zu lassen, um so die Übertragung von Keimen, Bakterien und Viren deutlich zu reduzieren. Schließlich können sich wie bei allen Produkten, die durch viele Hände gehen, nach einer Weile auch auf Papier Viren, Bakterien oder Keime befinden. Die ausgewählten Printprodukte können ab einer Auflage von 100 Stück auf glänzendem Papier mit einer Grammatur von 135 oder 170 g/qm mit dem antibakteriellen Dispersionslack veredelt werden.

Der Lock-3-Dispersionslack setzt auf natürliche photodynamische Prozesse: Der glänzende Lack enthält Inhaltsstoff, der Licht absorbiert und die Lichtenergie wieder an den Umgebungssauerstoff abgibt. Der entstehende molekulare Sauerstoff reagiert mit den Zellhüllen der Mikroben und zerstört diese. Dadurch sterben die Erreger schnell und nahezu vollumfänglich ab. Bei ausreichend Licht und Sauerstoff ist die antimikrobielle Beschichtung permanent aktiv – sie verfliegt also nicht wie beispielsweise bei herkömmlichen Desinfektionsmitteln.

Die Mindestwirksamkeit des Lacks wird mit 12 Monaten angegeben.

Entwickelt wurde der Lock-3-Schutzlack für antibakterielle Printprodukte von der Firma Varcotec in Zusammenarbeit mit einer Forschungsgruppe des Universitätsklinikums Freiburg. Das Fraunhofer Institut (IVV Freising) hat die Funktion und die Wirkungsweise des Lacks bestätigt. Die Effektivität gegen Bakterien wurde zudem getestet gemäß DIN ISO22196. Herstellerangaben zufolge ist der Speziallack nicht nur antibakteriell, sondern auch lebensmittelecht und kompostierbar. Die Druckerzeugnisse sollen sich auf herkömmlichem Wege recyceln lassen.

Fachartikel von print.de